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 Der Leopardgecko (lat.: Eublepharis macularius) gehört zur Familie der Lidgeckos. Anders als andere "typische" Geckos haben diese keine Haftlamellen unter den Füßen. Ein typisches Leopardgeckoterrarium sollte daher eine große Grundfläche haben. Die Höhe des Terrariums ist dabei nicht wichtig. Dankbar wird eine bekletterbare Rückwand angenommen, die einfach mit Styropor und Fliesenkleber selbst herzustellen ist. Dabei darf diese Kletterwand nicht höher als 50 cm werden, da Leopardgeckos bei dem erblicken von Nahrung gern mal aus dieser Höhe herabspringen.  Unsere Tiere nehmen die Rückwandpodeste sogar gern zum Schlafen. Dieses Verhalten ist eigentlich untypisch für diese dämmerungs- und nachtaktiven Tiere, die sonst gern flache Schlafhöhlen benötigen. Man sollte eine Höhle oder Unterschlupfmöglichkeit pro Tier bereitstellen, mindestens eine sollte dabei als Feuchthöhle ( z.B. mit Sphagnummoos in einem Blumenuntersetzer) angelegt sein. Es kann dann trotzdem passieren, dass sich alle in einer Höhle stapeln. Gern werden auch Gegenstände oder andere Geckos als Kissen benutzt, was manchmal sehr unbequem aussieht.

Als Bodengrund ist dringend von der Verwendung von reinem Sand abzuraten, da eine durch Sandfressen ausgelöste Darmverstopfung immer noch zu den Haupttodesgründen bei Leopardgeckos gehört. In dem Wissen, dass die Leopardgeckos aus vorderasiatischen Wüstengebieten stammen empfehlen viele Tierhandlungen Sand für die Geckohaltung. Die Vorstellung dass Wüsten nichts anderes als riesige Sandkisten sind entspricht jedoch nicht der Realität, da mit "Wüste" nur eine Region mit geringem Niederschlag bezeichnet wird. Bei Versuchen diesen Geckos einen möglichst vielfältigen Lebensraum anzubieten konnte beobachtet werden dass die Leopardgeckos die Sandfläche des Terrarium nicht betraten und eher Umwege in Kauf nahmen. Auch wenn man sich die Füße der Tiere betrachtet wird man feststellen können, dass sie sich sehr gut zum klettern, jedoch nicht zum laufen auf Sand eignen. Geeignet für ein Leopardgeckoterrarium ist ein Lehmsandgemisch welches fertig im Handel zu bekommen ist, jedoch auch  selbst hergestellt werden kann. Dazu wird Sandkistensand oder Flusssand mit Lehmpulver vermischt (Bitte keinen Quarzsand verwenden, da dieser gebrochen wird und daher die Sandpartikel sehr scharfkantig sind). Leicht feucht lässt sich das Gemisch gut im Terrarium für eine Modelierung der des Untergrundes verwenden. Wenn die Mischung getrocknet ist bildet sie einen festen Untergrund, der auch einem Geckosprint und Grabungen gut standhält.